Das Schulministerium NRW hat am 03.08.2020 ausführliche Regelungen für den Beginn des neuen Schuljahrs veröffentlicht. Ziel ist, Infektionen mit Corona zu verhindern.

Nach jetzigem Planungsstand findet wieder Präsenzunterricht nach Stundenplan statt. Der Unterricht beginnt am Mittwoch, 12.08.2020 um 7:40 Uhr. In der ersten Schulwoche vom 12.08.2020 bis zum 14.08.2020, endet der Unterricht für alle SchülerInnen täglich nach der 4. Stunde, um 11.00 Uhr. An diesen Tagen fahren die Busse des Spezialverkehrs ebenfalls ab 11.00 Uhr, so dass in der ersten Schulwoche noch keine ÜMI-Betreuung stattfindet. Die Ganztagsbetreuung der OGS startet bereits am ersten Schultag, 12.08.2020, für die angemeldeten SchülerInnen.

Es gilt vorläufig befristet bis zum 31.08.2020 eine landesweite Maskenpflicht für alle Personen im Haus (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige MitarbeiterInnen, BesucherInnen). Die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe dürfen ihre Masken am Sitzplatz abnehmen, die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 müssen auch während des Unterrichts einen Mund-Nasenschutz tragen.

Zudem gibt es Regelungen für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen und mit vorerkrankten Angehörigen:

Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

 

Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in häuslicher Gemeinschaft leben

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Die entsprechende Pressemitteilung sowie das Gesamtkonzept können Sie hier nachlesen: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2020_17_LegPer/PM20200803_Schulbeginn/index.html

 

 

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