Roseggerschule beim 10. Anne Frank Tag

Die Roseggerschule Waldbröl nahm am bundesweiten Anne Frank Tag teil. Die Schüler:innen beschäftigten sich mit Anne Frank, dem Holocaust und der Frage, warum Erinnerung für Demokratie und Zusammenhalt wichtig bleibt.

Die Roseggerschule beteiligte sich am 10. Anne Frank Tag

Beim diesjährigen Anne Frank Tag gab es einen Anmelderekord und die Roseggerschule Waldbröl war mit dabei. 843 Schulen beteiligten sich bundesweit an dem Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus des Anne Frank Zentrums, der zum 10. Mal stattfand. 

Die Roseggerschule Waldbröl nahm in diesem Jahr am Anne Frank Tag teil, der anlässlich Anne Franks Geburtstag, dem 12. Juni, stattfand. Der bundesweite Schulaktionstag erinnert an Anne Frank und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus. Anne Frank ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust. Bundesweit nahmen über 126.000 Schüler:innen an 843 Schulen teil. Der Anne Frank Tag wird vom Anne Frank Zentrum in Berlin organisiert und feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Das diesjährige Motto war »Geschichte erzählen«. Der Schulaktionstag stärkt Schüler*innen in ihrem Engagement für Demokratie und gegen Diskriminierung. Zur Vorbereitung und Umsetzung des Anne Frank Tages stellte das Anne Frank Zentrum im Vorfeld kostenfrei Lernmaterialien für Schüler*innen und pädagogische Leitfäden für Lehrkräfte zur Verfügung. Zu den Lernmaterialien zählten eine Plakatausstellung und die Anne Frank Zeitung. Zahlreiche der teilnehmenden Schulen setzten eigene Projekte um, so auch die Roseggerschule.

Zu Beginn des Tages traf sich die gesamte Schulgemeinschaft in der Aula der Schule. Schulleiter Hinrich Schipper stimmte auf den Tag ein und hob die Bedeutung der Teilnahme hervor. Als „Schule ohne Rassismus und mit Courage“ ist es ihr ein großes Anliegen, sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern immer wieder gegen Diskriminierung zu engagieren.  Nach den einleitenden Worten des Schulleiters lernten die Schüler:innen Anne Frank durch einen kleinen Videobeitrag und das Vorlesen aus ihrem Tagebuch durch zwei Mitschülerinnen einer sechsten Klasse kennen. In den Klassen der Unterstufe beschäftigten sich die Schüler:innen anschließend mit dem Medium des Tagebuchs und dem Gefühl des „Verstecken-Müssens“. Die Kinder bastelten Glückskoffer mit Gegenständen, die ihnen wichtig sind, sowie ein großes Gemeinschaftsbild. Die Mittel- und Oberstufe befasst sich intensiver mit dem historischen Kontext und der Frage „Warum ist es wichtig, die Vergangenheit zu kennen?“, der sie sich auf unterschiedliche Weisen nähern konnten. Dabei hatten sie neben der Plakatausstellung, die durch QR-Codes zu weiteren Hintergrundinformationen führte, u.a. die Möglichkeit, mit VR-Brillen das Hinterhaus zu besichtigen. Diese vielfältigen Erfahrungen waren für die Schülerinnen und Schüler besonders einprägsam und sie gingen mit dem Gefühl, die Welt ein Stückchen besser gemacht zu haben, aus diesem Tag nach Hause; ganz im Sinne Anne Franks: „Niemand braucht auch nur eine Minute zu warten, um die Welt ein Stückchen besser zu machen“.  

Weiterführende Informationen des Anne Frank Zentrums zum bundesweiten Anne Frank Tages finden sich unter www.annefrank.de/presse